Lehrstuhl für Mikroökonomik

Vertragstheorie

Die Vertragstheorie beschäftigt sich damit, wie ökonomische Akteure (insbesondere Unternehmen) Verträge schließen, um Anreizprobleme zu vermindern oder zu überwinden. Meist wird hierbei von asymmetrischen Informationen zwischen den Akteuren ausgegangen. Eine typische Fragestellung ist beispielsweise, wie ein Unternehmen seine Manager optimal mittels Anreizverträgen motiviert. Die Vertragstheorie ist sehr mathematisch und verwendet intensiv verschiedene Konzepte der Spieltheorie. Juristisches Vorwissen ist, anders als der Name vielleicht vermuten lässt, nicht erforderlich.

Folgende Kernthemen werden besprochen:

  • Prinzipal-Agenten-Modelle
  • Anreiz- und Partizipationsbedingungen
  • Versteckte Information: Lemons-Problem, Screening, Selbstselektion, Signalling
  • Versteckte Handlung: Risikoprämie, beschränkte Haftung, Team-Probleme
  • Dynamische Erweiterungen und Turniere
  • Anwendungen in Industrieökonomik & Finanzwissenschaft
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